6 Orte, an denen Hunde gerne gestreichelt werden Hunde Streicheln

Hunde streicheln

Hunde streicheln gehört für viele Menschen zu den schönsten Momenten im Alltag mit dem Vierbeiner. Und auch die meisten Hunde genießen diese Zuwendung – allerdings nicht alle auf die gleiche Weise. Manche Hunde mögen sanfte Berührungen, andere bevorzugen festeren Druck oder sogar leichtes Kratzen. Und es gibt auch Hunde, die Berührungen nur in sehr geringem Maße oder gar nicht mögen.

Wie gern ein Hund gestreichelt wird und an welchen Körperstellen, hängt von seiner Persönlichkeit, seinen bisherigen Erfahrungen mit Menschen und der Beziehung zu dir ab. In diesem Artikel erfährst du, warum Hunde gestreichelt werden möchten, wie du es richtig machst – und welche Körperstellen du besser meidest.

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Die Wissenschaft: Warum uns Streicheln glücklich macht Hunde Streicheln

Dass Hunde uns emotional und körperlich guttun, ist wissenschaftlich belegt. Beim gegenseitigen Streicheln wird bei Mensch und Hund das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin ausgeschüttet. Dieses Hormon stärkt die Bindung, reduziert Stress und vermittelt Geborgenheit. Für Hunde ist das Streicheln also nicht nur angenehm, sondern auch eine wichtige Form der sozialen Kommunikation.

Einfach gesagt: Streicheln fühlt sich für viele Hunde einfach gut an – genauso wie für uns eine liebevolle Berührung oder eine Kopfmassage wohltuend sein kann. Allerdings gilt auch hier: Nicht jeder mag es, und jeder Hund ist anders.

Achtung beim Streicheln fremder Hunde

Bevor du einen Hund streichelst – besonders wenn es nicht dein eigener ist – gilt:

  • Immer zuerst den Halter fragen, ob du den Hund streicheln darfst.
  • Achte auf das Verhalten des Hundes. Wirkt er ängstlich, unsicher oder zieht er sich zurück? Dann lieber Abstand halten.
  • Lass den Hund auf dich zukommen. Dränge dich nicht auf.
  • Vermeide direkten Blickkontakt, da dieser als Bedrohung empfunden werden kann.
  • Nähere dich von der Seite, nicht von oben oder frontal.
  • Fasse den Hund nicht sofort am Kopf an. Starte besser mit Berührungen an Brust, Schultern oder Flanken.

6 Körperstellen, an denen Hunde besonders gern gestreichelt werden

Viele Hunde genießen das Streicheln an bestimmten Stellen, vor allem, wenn sie dir vertrauen:

  1. Rücken – besonders nahe am Rutenansatz
  2. Brust und Bauch (bei entspannter Körperhaltung)
  3. Kopf und Nacken (bei vertrauten Personen)
  4. Unter dem Kinn
  5. Seitlich am Hals
  6. Seitlich an den Oberschenkeln

Je besser du deinen Hund kennst, desto leichter erkennst du, was ihm gefällt – und wann es ihm reicht. Typische Zeichen für „mehr bitte!“ sind: Anlehnen, den Kopf unter deine Hand schieben oder sich auf den Rücken drehen.

So streichelst du einen Hund richtig

Wenn du dir unsicher bist, ob und wie ein Hund gestreichelt werden möchte, geh langsam vor:

  • Beobachte seine Körpersprache.
  • Starte mit sanften Bewegungen und mäßigem Druck.
  • Achte auf Signale wie Schwanzwedeln, entspanntes Lecken, ruhige Haltung – das sind gute Zeichen.
  • Reagiert der Hund angespannt, zieht sich zurück oder zeigt Meideverhalten? Dann höre sofort auf und gib ihm Raum.
  • Bei vertrauten Hunden darfst du mit der Zeit auch intensiver streicheln oder leicht kratzen – viele lieben es besonders, wenn du längere Fingernägel hast.

Warum lieben Hunde Bauchstreicheln?

Viele Hunde drehen sich auf den Rücken und zeigen den Bauch – doch Vorsicht: Das ist nicht immer eine Einladung zum Streicheln. Es kann auch ein Zeichen von Vertrauen, Unterwerfung oder Spielaufforderung sein. Beobachte genau, ob der Hund entspannt wirkt, z. B. mit lockerem Schwanz, geöffnetem Maul und entspannter Muskulatur.

Wenn er den Bauch tatsächlich gestreichelt haben möchte, wird er sich nicht zurückziehen oder versuchen, dich zu stoppen. Manche Hunde mögen Bauchmassagen sogar besonders gern – andere gar nicht.

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Diese Stellen solltest du beim Streicheln vermeiden

Jeder Hund hat individuelle Vorlieben – doch einige Körperbereiche solltest du generell meiden, besonders bei fremden Hunden:

  • Gesicht und Schnauze
  • Pfoten und Beine
  • Rute (Schwanz)
  • Genitalbereich und After

Auch Umarmungen sind für viele Hunde unangenehm – was für uns nach Zuneigung aussieht, empfinden Hunde oft als Bedrängnis. Wenn du deinen eigenen Hund gut kennst und weißt, dass er es genießt, ist das in Ordnung. Bei fremden Hunden aber lieber nicht.

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Welche Körperstellen mögen Hunde beim Streicheln am liebsten?

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Die meisten Hunde genießen Berührungen am Rücken (besonders nah am Rutenansatz), an der Brust, unter dem Kinn sowie seitlich am Hals und an den Oberschenkeln. Auch der Kopf und Nacken sind bei vertrauten Personen sehr beliebt.

Warum ist das Streicheln für die Bindung zwischen Mensch und Hund so wichtig?

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Beim Streicheln wird sowohl beim Menschen als auch beim Hund das „Kuschelhormon“ Oxytocin ausgeschüttet. Dies baut Stress ab, senkt den Blutdruck und stärkt das gegenseitige Vertrauen sowie das Gefühl von Geborgenheit.

Bedeutet es immer eine Einladung zum Streicheln, wenn ein Hund seinen Bauch zeigt?

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Nicht unbedingt. Während es oft ein Zeichen von Vertrauen und der Wunsch nach einer Bauchmassage ist, kann das Zeigen des Bauches auch Unterwerfung signalisieren. Achten Sie auf eine entspannte Muskulatur und ein lockeres Maul, um sicherzugehen, dass der Hund die Berührung wirklich möchte.

Welche Stellen am Körper sollte man beim Streicheln eher meiden?

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Generell sollten empfindliche Bereiche wie das Gesicht, die Schnauze, die Pfoten, die Beine sowie die Rute und der Genitalbereich gemieden werden. Viele Hunde empfinden auch Umarmungen als bedrängend, da sie sich in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt fühlen.

Was sollte man beachten, bevor man einen fremden Hund streichelt?

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Fragen Sie immer zuerst den Besitzer um Erlaubnis. Gehen Sie langsam vor, vermeiden Sie direkten Blickkontakt und nähern Sie sich von der Seite statt von oben. Lassen Sie den Hund den ersten Schritt machen und auf Sie zukommen, um ihn nicht zu verunsichern.

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